Vorverkauf für den 4. Juni ab sofort in Ina's Scheune, Nettersheim 

Die Buchhandlung Lesezeichen in Netterhseim hört leider vorübergehend auf. Bis der Nachfolger Mitte Juni den Laden übernommen hat, findet der Vorverkauf für das Doppelkonzert mit Folk-Sängerin U.T.A. in Ina's Scheune in Netterheim statt. Dort ist auch die "Nettersheimer Post", gegenüber der Bäckerei und neben dem Restaurant Freistaat Eifel (wo man übrigens auch richtig geil essen kann!). Karten findet man auch in der Buchhandlung Pavlik (Kall), Buchhandlung Wachtel (Gemünd) sowie auch auf dieser Webseite hier. Wir sehen uns beim Konzert!
 

Folk-Sängerin U.T.A. gastiert am 04. Juni bei „fridhill & friends“ 

Doppel-Konzerte der Reihe stehen im Zeichen der kreativen Begegnung zwischen unterschiedlichen Künstlern 

Nach nur drei Doppelkonzerten scheint sich Pia Fridhills neue Konzertreihe „fridhill & friends“ im Nettersheimer Naturzentrum bereits etabliert zu haben. Das Konzept begeistert ein stetig wachsendes Publikum: handgemachtes, kreatives Songwriting vom Feinsten gepaart mit einer aufgeschlossenen, herzlichen Atmosphäre sowie die Verkostung von erlesenen Weinen. 

Wie bereits beim letzten Konzert stammt auch Fridhills nächster Gast am Samstag, 4. Juni, aus dem Ruhrpott. Sängerin und Liedermacherin Uta Holst-Ziegeler aus Dortmund legte letztes Jahr ein von der Musikpresse hochgelobtes Debütalbum vor. Das komplett ohne Werbebudget selbst produzierte Album „Endless Summer“ verbindet folkigen Blues mit Gospel- und Country-Einflüssen. 

Souliger BluesFolk mit U.T.A. (Bild: Roman Majewski)

„Die gefühlvollen, englischsprachigen Lieder und U.T.A.‘s  soulig-rauchige Stimme sind ein Gourmet-Genuss für Musik-Liebhaber, vor allem für diejenigen, die sich nach etwas Echtem, Authentischem sehnen“, so Pia Fridhill. Die geheimnisvolle Sängerin, die nur wenige Infos über sich preisgebe, lege Wert aufs hundertprozentige Live-Erlebnis. „Eine einmalige Künstlerin, die dem bisherigen, hohen Standard der Reihe mehr als gewachsen sein dürfte“, freut sich Fridhill. 

„Die Doppel-Konzerte der »fridhill & friends«-Reihe stehen im Zeichen der kreativen Begegnung zwischen unterschiedlichen Künstlern“ so  die schwedische Sängerin weiter, „sie inspirieren uns, bei jedem Konzert neue Songs zu präsentieren.“ Das Songwriter-Paar Pia Fridhill und Jens Hoffmann schreibt daher fleißig neue Lieder aus denen am Ende des Jahres ein neues Album produziert werden soll. „Das Studio ist schon gebucht, die neue CD wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 veröffentlicht“, so Fridhill. 

Am Samstag, 4. Juni, wird zuerst U.T.A. dem Eifeler Publikum ihr Debütalbum vorstellen. Danach präsentiert das Pia Fridhill Quartett bekannte Lieder aus ihrem aktuellen Album „Four“ sowie ganz frische Songs. „In Nettersheim sind bei jedem Konzert Weltpremieren dabei“, schmunzelt Fridhill. Zur Abschluss spielen dann alle Musiker gemeinsam auf der Bühne. 

Das Doppelkonzert findet im großen Saal des Holzkompetenzzentrums im Naturzentrum Eifel, Urftstr. 2-4, in Nettersheim statt. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten gibt es ab dem 29. April Online unter www.piafridhill.de/store, in der Buchhandlung Pavlik, Kall, der Buchhandlung Wachtel, Gemünd oder Ina's Scheune, Nettersheim, für 18 Euro im VVK (AK 20 Euro). Kartenreservierungen sind auch möglich unter: 02441/7777966. 

Hier eine kleine Kostprobe von U.T.A.'s wunderschöne Stimme:

Konzertrezension aus dem "Rundblick Nettersheim" vom 9. April: 

3. Doppelkonzert der Reihe „fridhill & friends“
Gemeinsames Konzert von Pia Fridhill und Jupp Götz

(von Anja Raith) Ab dem dritten Mal beginnt eine Tradition, sagt man. Am Samstag, dem 19. März war es soweit für die „fridhill & friends“ - Doppelkonzerte, die seit letztem Jahr jeweils im Holzkompetenzzentrum in Nettersheim drei- bis viermal im Jahr stattfinden sollen. Den Gast, den Pia Fridhill diesmal eingeladen hatte, stellte sie mit den Worten vor: „Er ist einer, der Musik atmet“ . Und Jupp Götz, wohnhaft in Duisburg, legte sich dann auch mächtig ins Zeug, um diesem Lob gerecht zu werden. 

Seine Stimme erinnert in den oberen Stimmlagen an Phil Collins, nur dass Goetz im Gegensatz zu diesem Weltstar auch über eine sonore Baritonlage verfügt. Beide eignen sich ausgezeichnet, um die oft melancholischen Eigenkompositionen vorzutragen, deren Spannweite von Blues über Lounge bis zu Jazz reichen und für die gekonnten Scat-Einlagen. Ein wenig kokettiert der Künstler damit, dass er „Musik eigentlich nur für sich macht“ und insbesondere die Texte oft eine Art Selbsttherapie sind. Das verzeiht man ihm aber sofort, schon allein wegen der virtuosen Handhabung seines Instruments, der Gitarre. Gleich drei davon hatte er mitgebracht, für jede Stimmung eine andere.

Und so durfte sich das Publikum eben auch an dem ein oder anderen flotten Bossanova erfreuen. Einen besonderen Höhepunkt erreichte die Performance als sich Götz bei seinem Stück „Lullaby“ von Shakya Matthias Grahe, dem Cellisten des Fridhill-Quartetts, begleiten ließ. Nur kurz hatten die beiden Musiker im Hause Fridhill zusammengesessen, um die Idee von Jupp Götz umzusetzen. Aber wie bei Profi-Musikern dieser Klasse nicht anders zu erwarten, brauchte es nicht viel Einübungszeit, um ein außergewöhnliches Zusammenspiel zu Gehör zu bringen.

Viel Applaus war der verdiente Lohn für Jupp Götz, der im zweiten Teil des Abends auch noch seine Fähigkeiten als Cajon- Spieler mit dem Fridhill-Ensemble unter Beweis stellen durfte. Nach einer kurzen Pause ergriff dann Pia Fridhill selber das Mikrofon und sofort hatte sie den brechend vollen Saal auf ihrer Seite. Ein paar bereits bekannte Stücke wie etwa die wunderschöne Ballade „Dive“ oder das leidenschaftliche „These are the people I come from“ vom aktuellen Album „Four“ gab es vorneweg.

Dann aber wechselte sie zu neu komponierten Stücken, die neben dem von ihr kreierten Elch-Pop auch Funk und Soul zu bieten hat. Besonders bei „Soul cooking“ hielt es die energiegeladene Entertainerin nicht mehr auf ihrem Hocker. Und ja, da war sogar Soul in der Stimme der Sängerin! Mitverantwortlich für den stimmigen Sound zeichnen auch Ehepartner Jens Hoffmann an der Gitarre und Stefan Michalke am Piano. In einem weiteren neuen Stück teilt die „ nebenberufliche“ Feldenkrais- Lehrerin ihre Leidenschaft für Bewegung. „Freedom Feet“ heißt es und brachte Bewegung bis in die Füße des begeisterten Publikums. Der in jeden Wortsinn bewegende Abend  endete nach leider nur einer Zugabe.

Hier ein kleiner "Teaser" vom Konzert:


 

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